JULIA LIßEL

- Sängerin, Schauspielerin/Musicaldarstellerin -

Julia Lißel ist Absolventin der Folkwang Universität der Künste/Essen und stand schon mehrere Jahre in diversen  Rollen auf der Bühne, bevor sie sich 2016 mit dem Masterstudiengang an der Royal Academy of Music/London weiter qualifizierte. Julias kraftvoller Sopran (mit lyrischem Fundament und viel Dramatik in den oberen Lagen, sowie starkem Belt) wird ergänzt durch ihre schauspielerische Tiefe und Vielseitigkeit. Sie erspielte sich dadurch ein breites Spektrum an Rollen (u.a. Bäckersfrau/INTO THE WOODS, Margaret Johnson/THE LIGHT IN THE PIAZZALucy/JEKYL&HYDE, Amneris/AIDA, Mary Robert/SISTER ACT). Ihre soliden tänzerischen Fähigkeiten zeigte sie 2017 als Stephanie Mangano/SATURDAY NIGHT FEVER.

 


PORTRAITS


BÜHNENFOTOS


SOUND-BEISPIELE



VITA

2017 - Musikalische Komödie Leipzig

JEKYL & HYDE

Lucy

Regie/Choreographie: Cusch Jung

Musikalische Leitung: Tobias Engeli

 

2017 - Darré, Pankratius - Gießen

JULIA LIßEL in Concert: "Musical einmal anders!"

 

2017 -59. Gandersheimer Domfestspiele

SATURDAY NIGHT FEVER

Stephanie Mangano

Regie/Choreographie: Marc Bollmeyer

Musikalische Leitung: Ferdinand von Seebach

 

2017 - 59. Gandersheimer Domfestspiele

DIE KLEINE HEXE

Oberhexe/Frau Pfefferkorn

Regie: Sarah Speiser

 

2016 - Stadttheater Gießen 

AB IN DEN WALD (INTO THE WOODS)

Bäckersfrau

Regie: Cathérine Miville

 

2016/2017 - Stadttheater Gießen

BOYS, BOYS, BOYS - DIE SCHMACHTIGALLEN LANDEN EINEN HIT (UA)

Joana

Regie: Kalle Kubik

 

2015 - 57. Gandersheimer Domfestspiele

JESUS CHRIST SUPERSTAR

Maria Magdalena

Regie: Achim Lenz

Choreographie: Marc Bollmeyer

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann

 

2015 - 57. Gandersheimer Domfestspiele

WIE ES EUCH GEFÄLLT

Amiens/La Belle

Regie: Christian Doll

 

2014 - Konzertdirektion Landgraf

SUNSET BOULEVARD

Betty Schaefer

Regie: Gil Mehmert

 

2013 - 2014 - Metronom Theater Oberhausen/Ensemble

SISTER ACT

Mary Robert

Regie: Carline Brouwer 

 

2013-2014 - Opernhaus Chemnitz

AIDA

Amneris

Regie: Matthias Winter 

 

2013-2014 - Herrenhäuser Gärten Hannover

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Helena, Hermia

Regie: Christian von Götz 

 

2013 - Theater Magdeburg

LES MISÉRABLES

Cosette

Regie: Gil Mehmert

 

2013-2014 - Nationaltheater Mannheim

COMPANY

Kathy

Regie: Roland Hüve

 

2013 - Theater Münster

DAS GEHEIMNIS DES EDWIN DROOD

Rosa Budd

Regie: Karl Absenger

 

2011-2012 - Capitol Theater Düsseldorf

KEIN PARDON

Ulla, Ensemble

Regie: Alex Balga

 

2011 - Gandersheimer Domfestspiele

AIDA

Amneris

Regie: Achim Lenz 

 

2010 - Theater im Rathaus Essen

HIGH FIDELITY

Marie LaSalle

Regie: Gil Mehmert 

 

2009 - Theater Hagen

INTO THE WOODS

Florinda

Regie: Gil Mehmert 


Im Rahmen der Royal Academy of Music/London:

 

2016

RAGS

Rebecca Hershkowitz

Regie: Hannah Chissick

 

2016

THE LIGHT IN THE PIAZZA

Margaret Johnson

Regie: Matt Ryan

 

2016

BLOOD WEDDING

Servant/Neighbour

Regie: Dylan Brown 

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Lebenslauf Julia Lißel 2017
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AUSBILDUNG

2015-2016

Royal Academy of Music - Master of Arts - London

Studium in Gesang, Schauspiel und Tanz

 

2007-2011

Folkwang Universität der Künste - Diplom - Essen

Studium in Gesang, Schauspiel und Tanz


PRESSE

Julia Lißel (Foto: kdw)
Julia Lißel (Foto: kdw)

Aus unüberhörbar vollem Herzen

(Gießener Anzeiger vom 25.10.2017)

 

Gießen (kdw). Erstmals präsentierte die Gießener Sängerin Julia Lißel am Dienstag im Schuhhaus Darré ihr selbst gestaltetes Soloprogramm. Sie ist nach diversen Auftritten auch im Stadttheater keine Unbekannte mehr, und das Publikum war von ihrer charmanten Art und dem hohen Niveau schwer angetan. Am Mittwoch trat Lißel erneut auf.

Verschiedene Musical-Rollen (darunter »Ab in den Wald«, »Die Schmachtigallen landen einen Hit«) und diverse andere Produktionen) sorgten für die Bekanntheit der ehemaligen Herderschülerin. Sie studierte nach ihrem Diplom an der Folkwang-Universität der Künste ergänzend an der Royal Academy of Music in London Musical. Demnächst feiert sie ihr Debüt an der Musikalischen Komödie Leipzig als Lucy in »Jekyll & Hyde«.

Begleitet wurde Lißel von Michael D. Mills, Professor für Partienstudium und musikalische Einstudierung im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste, der sich als souveräner Partner erwies.

Gastgeber Heinz-Jörg Ebert sah den Abend als »etwas ganz Besonderes«, und kurz gesagt, Lißel lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Um abseits des Üblichen zu bleiben, setzte sie nicht auf Tophits, sondern musizierte leicht neben dem Mainstream, wollte »Geschichten erzählen, die man im deutschen Theater nicht so genau kennt. Hauptsache, ich bleibe authentisch«.

Schon mit dem zweiten Titel, »The Girl in 14G« belegte sie auch ihre Opernfähigkeiten und beeindruckte mit großer Stimme, enormer Dynamik, professionellem Spiel und tollem Ausdruck. Ihr Sinn für Humor trat in »Dilemma« hervor, in dem es um das Zählen blökender Schafe geht. Schließlich habe sie »die Lämmer zum Schweigen gebracht« heißt es da. Mit packender Intensität sang sie Stephen Sondheims »I wish I could forget you« (aus »Passion«) und präsentierte Friedrich Hollaenders »Keiner weiß wie ich bin, nur du« verblüffend lebendig.

Eine große Stärke Lißels liegt in ihrer darstellerischen Fähigkeit: Zwischendurch gleitet sie ins Spielen und wird zu der Figur, die sie gerade singt, ungeniert und natürlich und vor allem überzeugend: So muss es sein. Noch weiter oben auf der Skala der Emotionen platzierte Lißel »Gabriellas song« aus dem Film »Wie im Himmel«. Den sang sie auf Schwedisch und so anrührend, dass man nur noch mitschwingen mochte. Alle anderen Songs an diesem Abend sang sie mindestens tadellos, streute ein paar routinierte Tanzschritte ein, das hohe Niveau blieb bestehen, die Zuhörer waren gepackt.

Auch der allerletzte Zuhörer schmolz dann bei ihrer Version von Nessi Tausendschöns »Auch wenn du gehst« restlos dahin. Sie sang das ganz schlicht, sprachbewusst, aber aus unüberhörbar vollem Herzen. Julia Lißel hat etwas zu geben, spürte man da; herrlich.

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Julia Lißel (Foto: Heiner Schultz)
Julia Lißel (Foto: Heiner Schultz)

Premiere für Julia Lißel - Sängerin und Schauspielerin zeigt vielfältige Qualitäten im Schuhhaus Darré

(Gießener Anzeiger vom 25.10.2017)

 

GIESSEN - Eine echte Premiere erlebten die Besucher des Solokonzerts von Julia Lißel am Dienstagabend im Schuhhaus Darré. Zum allerersten Mal gab die Gießenerin da nach zahlreichen Ensembleauftritten, unter anderem im Stadttheater, ein Solokonzert, das sie allein gestaltet hatte. Das Publikum war restlos begeistert, Mittwoch gab's eine zweite Vorstellung.

Die ehemalige Herderschülerin Lißel, Jahrgang 1986, ist gut bekannt aus verschiedenen Musicalrollen im Stadttheater (darunter "Ab in den Wald", "Die Schmachtigallen landen einen Hit") und weiteren Produktionen. Sie studierte nach ihrem Diplom an der Folkwang Universität der Künste (2010 Exzellenzstipendium für herausragende künstlerische Leistungen) und an der Royal Academy of Music in London Musical. Demnächst feiert sie ihr Debüt an der Musikalischen Komödie Leipzig als Lucy in "Jekyll & Hyde". Begleitet wurde Julia Lißel jetzt von Michael D. Mills, Professor im Studiengang Musical an der Folkwang Universität, der sich als hochsensibler, souveräner Partner erwies.

Gastgeber Heinz-Jörg Ebert sah den Abend als "etwas ganz Besonderes", und, um es vorwegzunehmen, Lißel lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Dabei setzte sie nicht auf Tophits, sondern kündigte an, "Geschichten zu erzählen, die man im deutschen Theater nicht so genau kennt. Hauptsache, ich bleibe authentisch." Schon mit ihrem zweiten Titel, "The Girl in 14G" (Scanlan/Tesori) belegte sie auch ihre Opernfähigkeiten und beeindruckte mit großer Stimme, professionellem Spiel und tollem Ausdruck. Ihr Sinn für Humor trat in "Dilemma" (Weber/Beckmann) hervor, in dem es um das Zählen blökender Schafe geht. Schließlich habe sie "die Lämmer zum Schweigen gebracht" heißt es da. Mit packender Intensität sang sie Stephen Sondheims "I wish I could forget you" (aus "Passion") und präsentierte Friedrich Hollaenders "Keiner weiß wie ich bin, nur du" verblüffend lebendig.

Eine große Stärke Lißels liegt in ihrer darstellerischen Fähigkeit. So wird sie immer wieder zu der Figur, die sei gerade singt, ganz ungeniert und natürlich und vor allem überzeugend: So muss es sein. Noch weiter oben auf der Skala der Emotionen platzierte Lißel "Gabriellas song" aus dem Film "Wie im Himmel", den sie anrührend auf Schwedisch sang. Alle anderen Songs intonierte sie mindestens tadellos, streute zudem ein paar routinierte Tanzschritte ein, die Zuhörer waren gepackt. Den emotionalen Höhepunkt lieferte sie schließlich mit ihrer herzzerschmelzenden Version von Nessi Tausendschöns "Auch wenn du gehst", das sie ganz schlicht sang, mit reinem Gefühl. Julia Lißel verströmt sich da, nicht zum ersten Mal in diesem Konzert; großartig.

Veranstalter der beiden Auftritte war der Verein Drei Stimmen hilft, der am 14. Dezember um 20 Uhr in der Pankratiuskapelle einen weiteren Konzertabend mit Julia Lißel organisieren wird.

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