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JULIA LIßEL - Solokonzert - Aus unüberhörbar vollem Herzen

Julia Lißel präsentiert ihr erstes Solo-Konzert im Rahmen der „Drei Stimmen Hilft e.V.“-Benefizkonzertreihe an ungewöhnlichen Orten in Gießen. Sie erntet euphorische Standing Ovations und begeistertes Feedback für einen außergewöhnlichen Abend voller bewegend interpretierter Musicalsongs und amüsanter Chansons, gespickt mit Hintergrundgeschichten und persönlichen Anekdoten. Sie wurde grandios am Flügel begleitet von Prof. Michael D. Mills.

Aus unüberhörbar vollem Herzen

Heiner Schultz von der "Gießener Allgemeine Zeitung" schreibt am 26.10.2017 dazu:

 

"Gießen (kdw). Erstmals präsentierte die Gießener Sängerin Julia Lißel am Dienstag im Schuhhaus Darré ihr selbst gestaltetes Soloprogramm. Sie ist nach diversen Auftritten auch im Stadttheater keine Unbekannte mehr, und das Publikum war von ihrer charmanten Art und dem hohen Niveau schwer angetan. Am Mittwoch trat Lißel erneut auf.

Verschiedene Musical-Rollen (darunter »Ab in den Wald«, »Die Schmachtigallen landen einen Hit«) und diverse andere Produktionen) sorgten für die Bekanntheit der ehemaligen Herderschülerin. Sie studierte nach ihrem Diplom an der Folkwang-Universität der Künste ergänzend an der Royal Academy of Music in London Musical. Demnächst feiert sie ihr Debüt an der Musikalischen Komödie Leipzig als Lucy in »Jekyll & Hyde«.

Begleitet wurde Lißel von Michael D. Mills, Professor für Partienstudium und musikalische Einstudierung im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste, der sich als souveräner Partner erwies.

Gastgeber Heinz-Jörg Ebert sah den Abend als »etwas ganz Besonderes«, und kurz gesagt, Lißel lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Um abseits des Üblichen zu bleiben, setzte sie nicht auf Tophits, sondern musizierte leicht neben dem Mainstream, wollte »Geschichten erzählen, die man im deutschen Theater nicht so genau kennt. Hauptsache, ich bleibe authentisch«.

Schon mit dem zweiten Titel, »The Girl in 14G« belegte sie auch ihre Opernfähigkeiten und beeindruckte mit großer Stimme, enormer Dynamik, professionellem Spiel und tollem Ausdruck. Ihr Sinn für Humor trat in »Dilemma« hervor, in dem es um das Zählen blökender Schafe geht. Schließlich habe sie »die Lämmer zum Schweigen gebracht« heißt es da. Mit packender Intensität sang sie Stephen Sondheims »I wish I could forget you« (aus »Passion«) und präsentierte Friedrich Hollaenders »Keiner weiß wie ich bin, nur du« verblüffend lebendig.

Eine große Stärke Lißels liegt in ihrer darstellerischen Fähigkeit: Zwischendurch gleitet sie ins Spielen und wird zu der Figur, die sie gerade singt, ungeniert und natürlich und vor allem überzeugend: So muss es sein. Noch weiter oben auf der Skala der Emotionen platzierte Lißel »Gabriellas song« aus dem Film »Wie im Himmel«. Den sang sie auf Schwedisch und so anrührend, dass man nur noch mitschwingen mochte. Alle anderen Songs an diesem Abend sang sie mindestens tadellos, streute ein paar routinierte Tanzschritte ein, das hohe Niveau blieb bestehen, die Zuhörer waren gepackt.

Auch der allerletzte Zuhörer schmolz dann bei ihrer Version von Nessi Tausendschöns »Auch wenn du gehst« restlos dahin. Sie sang das ganz schlicht, sprachbewusst, aber aus unüberhörbar vollem Herzen. Julia Lißel hat etwas zu geben, spürte man da; herrlich."

 

Link zum Artikel: http://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/art71,336299#Social-Share


Premiere für Julia Lißel

Der "Gießener Anzeiger" schreibt am 26.10.2017 dazu:

 

"Sängerin und Schauspielerin zeigt vielfältige Qualitäten im Schuhhaus Darré

 

GIESSEN - Eine echte Premiere erlebten die Besucher des Solokonzerts von Julia Lißel am Dienstagabend im Schuhhaus Darré. Zum allerersten Mal gab die Gießenerin da nach zahlreichen Ensembleauftritten, unter anderem im Stadttheater, ein Solokonzert, das sie allein gestaltet hatte. Das Publikum war restlos begeistert, Mittwoch gab's eine zweite Vorstellung.

Die ehemalige Herderschülerin Lißel, Jahrgang 1986, ist gut bekannt aus verschiedenen Musicalrollen im Stadttheater (darunter "Ab in den Wald", "Die Schmachtigallen landen einen Hit") und weiteren Produktionen. Sie studierte nach ihrem Diplom an der Folkwang Universität der Künste (2010 Exzellenzstipendium für herausragende künstlerische Leistungen) und an der Royal Academy of Music in London Musical. Demnächst feiert sie ihr Debüt an der Musikalischen Komödie Leipzig als Lucy in "Jekyll & Hyde". Begleitet wurde Julia Lißel jetzt von Michael D. Mills, Professor im Studiengang Musical an der Folkwang Universität, der sich als hochsensibler, souveräner Partner erwies.

Gastgeber Heinz-Jörg Ebert sah den Abend als "etwas ganz Besonderes", und, um es vorwegzunehmen, Lißel lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Dabei setzte sie nicht auf Tophits, sondern kündigte an, "Geschichten zu erzählen, die man im deutschen Theater nicht so genau kennt. Hauptsache, ich bleibe authentisch." Schon mit ihrem zweiten Titel, "The Girl in 14G" (Scanlan/Tesori) belegte sie auch ihre Opernfähigkeiten und beeindruckte mit großer Stimme, professionellem Spiel und tollem Ausdruck. Ihr Sinn für Humor trat in "Dilemma" (Weber/Beckmann) hervor, in dem es um das Zählen blökender Schafe geht. Schließlich habe sie "die Lämmer zum Schweigen gebracht" heißt es da. Mit packender Intensität sang sie Stephen Sondheims "I wish I could forget you" (aus "Passion") und präsentierte Friedrich Hollaenders "Keiner weiß wie ich bin, nur du" verblüffend lebendig. 

Eine große Stärke Lißels liegt in ihrer darstellerischen Fähigkeit. So wird sie immer wieder zu der Figur, die sei gerade singt, ganz ungeniert und natürlich und vor allem überzeugend: So muss es sein. Noch weiter oben auf der Skala der Emotionen platzierte Lißel "Gabriellas song" aus dem Film "Wie im Himmel", den sie anrührend auf Schwedisch sang. Alle anderen Songs intonierte sie mindestens tadellos, streute zudem ein paar routinierte Tanzschritte ein, die Zuhörer waren gepackt. Den emotionalen Höhepunkt lieferte sie schließlich mit ihrer herzzerschmelzenden Version von Nessi Tausendschöns "Auch wenn du gehst", das sie ganz schlicht sang, mit reinem Gefühl. Julia Lißel verströmt sich da, nicht zum ersten Mal in diesem Konzert; großartig.

Veranstalter der beiden Auftritte war der Verein Drei Stimmen hilft, der am 14. Dezember um 20 Uhr in der Pankratiuskapelle einen weiteren Konzertabend mit Julia Lißel organisieren wird."

 

Link zum Artikel: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/premiere-fuer-julia-lissel_18274720.htm



Foto - Gießener Allgemeine Zeitung: Julia Lißel (kdw)

Foto: Julia Lißel, Michael Mills (Marc Bollmeyer)